LeimeSeit die Gefährlichkeit von formaldehydhaltigen Leimen erkannt und auch anerkannt worden ist, werden sie durch Kunstharzleime ersetzt. Allerdings enthalten diese den höchst bedenklichen Inhaltsstoff Isocyanat, der mit der Haut und den Schleimhäuten reagiert. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass er noch giftiger als Formaldehyd ist. Isocyanate werden außerdem im Brandfall auf Grund ihrer Gase zu tödlichen Fallen. Neben Klebstoffen findet er noch in Matratzen, Weichschaumstoffen, Dämmstoffen, Versiegelungslacken etc. Anwendung. Husten, Atemnot, Asthmaanfälle und Kopfschmerzen können die Folge sein. Eine annehmbare Alternative zu den Kunstharzleimen ist der Weißleim. Dieser belastet das Raumklima wesentlich weniger und es sind keine gesundheitlichen Risiken zu erwarten. Eine noch bessere Alternative wäre der Caseinleim – ein ungiftiges Milchprodukt. Dieser kompostierbare Leim kann auf Grund seiner langen Abbindezeit und der kurzen Haltbarkeit im angerührten Zustand nicht in der Serienfertigung eingesetzt werden. SpanplattenBillige Spanplatten sind nur ein gepresstes und ausgehärtetes Gemisch von Sägespänen und Leim. Diese Spanplatten werden vorwiegend für die Produktion billiger Möbel verwendet. Für hochwertige (aber auch teurere Möbel) werden Massivholzplatten verwendet (Mehrschichtplatten, stabverleimte Platten). Da der Leimverbrauch pro Quadratmeter wesentlich gesenkt worden ist, ist auch die gesundheitliche Belastung geringer. OberflächenbehandlungenBeschichtungen und Farben können ebenfalls zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Alternativen wären Pflanzenöle und Wachse (mit genauer Deklaration aller Inhaltsstoffe). HolzschutzmittelViele künstlichen Insektizide und Fungizide enthalten die gesundheitsschädlichen Wirkstoffe PCP oder Lindan. Holz, das mit synthetisch chemischen Insekten- und Pilzgiften (dreiwertiges Chrom steht sogar im Verdacht, krebserregend zu sein) behandelt worden ist, ist Sondermüll und somit eine Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt. Diese chemisch behandelten Hölzer können Allergien (siehe auch unter Heilende Wirkung) auslösen. Borsalze hingegen sind baubiologisch unbedenklich, allerdings werden diese Salze bei freier Witterung relativ rasch ausgewaschen. Somit ist nur ein kurzzeitiger Schutz gegeben. Der beste Schutz bietet die Natur: unbehandeltes Holz langsam gewachsener Gebirgslärchen sowie Eichen- und Robinienholz hält in der freien Witterung genauso lange beziehungsweise sogar wesentlich länger als ein mit chemischen Holzschutzmitteln imprägniertes Fichtenholz. Sick-Building-SyndromUm Staub- und Schmutzpartikel sowie Bakterien von der Haut abstoßen zu können, wird der Mensch von einem schwachen elektrischen Schutzschild umgeben. Sind allerdings zu viele leicht elektrostatisch aufladbare Oberflächen in einer Wohnung integriert, so wird dieser Schutz durchbrochen. Bei empfindlichen Menschen äußert sich dies mit dem sogenannten "Sick-Building-Syndrom": Kopfschmerzen, Allergien, Schleimhautentzündungen, Kopfschmerzen, Erkältungskrankheiten ... Neben diesem zum Teil sehr schmerzhaften Effekt elektrisch geladener Oberflächen haben sie noch eine weitere unangenehme Eigenschaft: die Staubpartikel werden von diesen Oberflächen angezogen (wie zB bei einem Fernseher, Computer ...). Bei unbehandeltem oder mit Naturstoffen behandeltem Holz kommt dieses unangenehme Verhalten hingegen nicht vor. Zusätzlich ist eine unbehandelte Oberfläche noch viel hygienischer. Eine US-Studie hat herausgefunden, dass Salmonellen auf einer unbehandelten Holzoberfläche schon nach wenigen Minuten sterben, hingegen auf einer lackierten (oder einem Plastikbrett) sich bestens vermehren können. Radioaktive Strahlenbelastung im Jahresdurchschnitt aus natürlichen und künstlichen Quellen
Holz ist der einzige Baustoff, der die Strahlenbelastung vermindern kann! (Quelle: ... dich sah ich wachsen, Erwin Thoma) Befindlichkeitsstörungen, die durch die Einwirkung der Emissionen hervorgerufen werden, können sich folgendermaßen äußern:
Diese Befindlichkeitsstörungen können durch folgende Schadstoffe hervorgerufen werden:
Nähere Informationen über diese Schadstoffe finden Sie unter Schadstoffübersicht. Allgemeine Schadstoff-Abhilfen
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